Revolverheld
Stil: Rock
Beitritt: 11. April 2006
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Nichts ist Revolverheld wichtiger als musikalische Selbstbestimmung. Und genau deswegen steht die Karriere dieser Band auf einem soliden Fundament, das da heißt: alles selbstgemacht!
Revolverheld schreiben nicht nur ausnahmslos alle Songs und Texte selbst, sondern verantworten auch die komplette Studioproduktion mit allem Drum und Dran -- alles Dinge, die heutzutage nicht mehr selbstverständlich sind.
Und der Erfolg gibt Revolverheld Recht: Schon das selbstbetitelte Debütalbum schoss bei Veröffentlichung sofort in die Top 10.
Neben dem offensichtlichen „Näschen" für starke Hooks, erspielten sich die Revolverhelden seit ihrer ersten Probe im Jahre 2003 mit viel Energie und unzähligen, immer größer werdenden Konzerten konsequent eine beinharte Fanbase.
Nicht zu vergessen der unerwartete und sensationelle zweite Platz bei Stefan Raab's Bandbattle „Bundesvision Song Contest" mit ihrem Song „(Scheiß auf) Freunde bleiben" - Band und Song schlugen ein wie eine Bombe!
Auf den geernteten Lorbeeren wollten Revolverheld sich jedoch mit ihrem jugendlichen Tatendrang nicht ausruhen. Herausgekommen ist schließlich ein formvollendetes, top-modernes Rockalbum namens „Chaostheorie", bei dem sich große Balladen und derbe, Revolverheld-typische Abgeh-Nummern perfekt die Waage halten -- und langjährigen Rock-Kennern vielleicht sogar die eine oder andere liebäugelnde Reminiszenz an alte Helden gewährt. Folgerichtig schaffte es das Album bis in die Top 3 der Charts!
„Ich werd' die Welt verändern" wurde von der Band zur ersten Single-Auskopplung des Albums gekürt. Eine offenherzige Momentaufnahme der Revolverheld-Befindlichkeit nach zwei aufregenden Jahren im Rock'n'Roll-Zirkus, in der sich sowohl die Welt um die Hamburger Band als auch die ganz persönlichen Perspektiven der einzelnen Musiker verändert haben.
Ein weiteres Highlight folgte bereits einen Monat später: Neben Chris Cornell, Snoop Dogg, Jan Delay und Silbermond zählten Revolverheld zu den Stars im Line-Up des „Live Earth"-Festivals in der Hamburger „HSH Nordbank"-Arena. Mit dem von Al Gore initiierten weltweiten Mega-Konzert, das u.a. in Tokio, London, Shanghai, Istanbul, Sydney, Johannesburg, Rio de Janeiro und New Jersey stattfand, machten Superstar wie die Foo Fighters, Madonna, die Black Eyed Peas und Metallica auf das Problem der Klima-Erwärmung aufmerksam.
Ende Juli ließen Revolverheld mit „Du explodierst" schließlich die zweite Single-Auskopplung aus „Chaostheorie" auf die Gehörgänge der deutschen Musikfans los. Hatte die Band in der Vergangenheit die unbarmherzige Rock-Peitsche bevorzugt bei ihren Albumtracks ausgepackt, so veröffentlichten die fünf Vollblutmusiker mit dem Rock-Brett ihre bislang kompromissloseste Produktion als Single (als limitierte Auflage: 5555 Stück). Dazu drehte die Band einen krassen Fress-Videoclip in „Clockwork Orange"-Ästhetik.
Mitte September erschien dann jener Song als Single, auf den Fans und Medien seit Monaten gewartet hatten: Die große Ballade des Album mit dem Titel „Unzertrennlich". Ausgestattet mit einem atmosphärischen Video, in dem die Band selbst lediglich eine Nebenrolle einnahm und Platz für berauschende Bilder zwischenmenschlicher Emotionen in jedweder Konstellation machte.
Am 6. Dezember heißt es Daumendrücken: An diesem Tag wird wieder einmal die „Eins Live Krone" verliehen. Revolverheld können sich in diesem Jahr in der Rubrik „Bestes Album" berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Eins-Live-Award in Folge machen.
Plattenlabel: Columbia Deutschland
Label-Typ: ---
Bandmitglieder: Johannes Strate - Vocals, Niels Grötsch - Guitar/Vocals, Kristoffer Hünecke - Guitar/Vocals, Florian Speer - Bass
Klingt wie: Rock'n'Roll ;-)
Land: Deutschland
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