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revolverheldband
Stil: Rock
Beitritt: 13. Juni 2007
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Nichts hassen Revolverheld mehr als Abhängigkeit - nichts ist ihnen wichtiger als musikalische Selbstbestimmung. Und genau deswegen steht die Karriere dieser Band auf einem soliden Fundament, das da heißt: alles selbstgemacht!
Revolverheld schreiben nicht nur ausnahmslos alle Songs und Texte selbst, sondern verantworten auch die komplette Studioproduktion mit allem Drum und Dran -- alles Dinge, die selbst bei manch alternativ-gehypten Indierockern heutzutage nicht mehr selbstverständlich sind. Und der Erfolg gibt Revolverheld Recht: Schon das selbstbetitelte Debütalbum, das insgesamt vier blitzsaubere Media-Control-Hitsingles hervorgebracht hatte (davon drei Top 20 Platzierungen!), schoß bei Veröffentlichung sofort in die Top10, verkaufte sich bis zum heutigen Tage allein in Deutschland mehr als 160.000 Mal und ließ damit die Sales-Grenze für Gold bereits vor Monaten schon hinter sich. Eine ohne Einschränkung mehr als spektakuläre Leistung für das Debüt einer jungen deutschen Rockband.
Auch sonst können sich die Musiker nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beschweren. Neben einer der Fan-aktivsten Band-Homepages der Republik (www.revoverheld.net), auf der minütlich allerlei Wertschätzungs-Postings eintrudeln, wurden Johannes, Kris, Niels, Jakob und Flo im vergangenen Jahr auch ganz offiziell als „Newcomer des Jahres" mit dem Publikumsaward „Eins Live Krone" ausgezeichnet. Nicht zu vergessen der unerwartete und sensationelle zweite Platz bei Stefan Raab's Bandbattle „Bundesvision Song Contest", bei dem Revolverheld ihren Song „(Scheiß auf) Freunde bleiben" zum ersten Mal einem größeren Publikum vorstellen konnten - Band & Song schlugen ein wie eine Bombe, und es ging immer weiter - aufwärts! Auf den frisch geernteten Lorbeeren wollten und konnten Revolverheld sich jedoch mit ihrem jugendlichen Tatendrang nicht ausruhen. Während der rund 40 Festivalshows im letzten Sommer wurden parallel neue Songs geschrieben, und sofort nach Beendigung ihrer letztjährigen Herbst Tour begab sich die Band Anfang Januar flugs in ein Hamburger Studio, um mit den Aufnahmen für das zweite Album mit dem Titel „Chaostheorie" zu beginnen.
„Wir sind einfach mit einem guten Gefühl und geilen neuen Nummern ins Studio gegangen und haben losgelegt", erklärt Niels, „wir haben uns nicht vorher hingesetzt und lange diskutiert, in welche Richtung es gehen soll." „Insgesamt ist ‚Chaostheorie' wesentlich reifer als sein Vorgänger", ergänzt Kris, „sowohl was die Produktion als auch das Songwriting betrifft." Herausgekommen ist schließlich ein formvollendetes, top-modernes Rockalbum, bei dem sich große Balladen und derbe, Revolverheld-typische Abgeh-Nummern perfekt die Waage halten -- und langjährigen Rock-Kennern vielleicht sogar die eine oder andere liebäugelnde Reminiszenz an alte Helden gewährt. „Chaostheorie" eröffnet denn auch unmissverständlich mit dem Song „Gegen die Zeit" und gibt eindeutig den Revolverheld-Kurs für 2007 vor -- und der lautet natürlich: Rock! Und wer glaubt, mit diesem Gitarrenbrecher wäre der maximale Härtegrad des Albums erreicht, der wird mit „Du explodierst" und „Patient in meiner Psychiatrie (Chaostheorie)" bretthart abgeholt und eingeliefert. Dass man nach wie vor im Bekenntnis zu einer gewissen Revolverheld-Tradition steht, beweisen Midtempo-Rocker wie „Hallo Welt" oder „Nichts bereuen" genauso wie die unsterblichen Powerhymen „Unzertrennlich" und „Bis in die Ewigkeit", einem Song, in dem Revolverheld der Musik und ihren eigenen Idolen auf charmante Art und Weise Tribut zollen. Das neue Revolverheld Album lebt also hörbar von ausgeloteten Extremen, und so runden gefühlvolle Songs wie „Längst verloren" das Spektrum genauso ab wie die sarkastische Casting-Reflexion „Superstars" oder das gleichermaßen zurück- und nach vorne blickende „Ich werd' die Welt verändern".
„Mit ‚Ich werd' die Welt verändern' betreten wir musikalisches Neuland, ohne dabei unsere Wurzeln zu vergessen. Der Song steht für Aufbruch und Veränderung - in genau diesem Kontext steht für uns auch unser zweites Album ‚Chaostheorie', auf dem neben typischen Revolverheld-Nummern auch sehr ungewohnte Songs zu finden sein werden. ‚Ich werd' die Welt verändern' treibt, bringt Hoffnung und bewegt durch seine Geschichte und Energie!"
Plattenlabel: Columbia Deutschland
Label-Typ: Major Label
Bandmitglieder: Johannes Strate - Vocals, Niels Grötsch - Guitar/ Vocals, Kristoffer Hünecke - Guitar/ Vocals, Florian Speer - Bassist
Klingt wie: Rock'n'Roll ;-)
Land: Deutschland
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